Heute: Buerokratie
Ich verstehe ja, dass ein Staat, um funktionieren zu koennen, einige Einrichtungen benoetigt welche Ablaeufe regelt. Als Staatsbuerger der BRD versteh ich das um so mehr, schliesslich ist „bei uns“ ja so ziemlich alles reglementiert, normiert und behoerdlichen und buerokratischen Zwaengen unterworfen.
Auf meinem Rueckflug aus dem Urlaub (Eintrag folgt) habe ich in der wunderbaren „La Razon„, eine Tageszeitung die man getrost als „Prawda Argentinies“ bezeichnen kann, einen herrlichen Artikel gelesen.
- Artikel ist fast uebertrieben, es war ein 7-Zeiler, geschaetzte 60 Worte -
Der „Artikel“ handelt davon, dass in den chinesisch betriebenen Supermaerkten in Buenos Aires keine Tomaten mehr verkauft werden, weil die „Chinos“ mit den Herstellern im Clinch liegen. Da ich all mein Essen beim „Chino gegenueber“ kaufe, musste ich natuerlich wissen, worum sich die ganze Chose dreht.
Was mich wirklich erstaunt hat war, dass es eine Behoerde gibt, die nur dafuer zustaendig ist sich um die Belange der chinesischen Supermaerkte zu kuemmern.
Sie heisst CASRECH, was fuer „Cámara de Autoservicios y Supermercados propiedad de Residentes Chinos“ steht.
Microbuerokratie vom feinsten!
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Als naechstes: 5 Tage Urlaub, 3255 Flugmeilen und das Ende der Welt in all seinen Facetten!
Oktober 8, 2007 um 7:50 |
liegen die chinos eigentlich auch mit den alfajoresverkäufern im clinch? die waren ebenfalls ausverkauft, als ich sie grad mal ‘brauchte’…