Ein Wochenende in Etappen – 1. Die Anreise
Um nun auch noch den Westen des Landes zu sehen bin ich am Wochenende nach Mendoza geflogen. 1.100 km westlich von BSAS und 300 km oestlich von Santiago de Chile gelegen produziert die Stadt/Region vor allem 2 Dinge: Wein und Oel.
Da ich die Verspaetung von „Aerolineas Argentinas“ mittlerweile schon in meine Reiseplaene einplane konnte ich Freitag Nachmittag erst einmal in Ruhe das kleine Finale (Argentinien – Frankreich) der Rugby WM gucken. Die „Pumas“ gewannen und Frankreich wurde im eigenen Land zum zweiten Mal von der gleichen Mannschaft geschlagen. Sie hatten schon das Eroeffnungsspiel gegen Argentinien verloren. Sehr bitter.
10 Minuten vor planmaessigem Abflug war ich am Flughafen, der Flieger hatte 1h+ Verspaetung. Da ich aus Versehen (m)ein Schweizer Taschenmesser im Rucksack hatte musste ich selbigen noch aufgeben. Aufgrund der lokal operierenden Flughafenmafia, welche sich in blauen Uniformen mit Staatsabzeichen und 9mm Waffen tarnt, war das Messer in Mendoza nicht mehr da. Damit war das Handgepaeckproblem fuer den Rueckflug auf jeden Fall geloest. – Positiv denken hilft.
Der Flug selbst war uebrigens hoecht unangenehm. Aufgrund von heftigen Turbulenzen gabs kein Essen und der ignorante Herr in der Reihe vor mir rammte mir lustvoll seine Rueckenlehne in die Knie. Als ich Ihn auf meine Koerpergroesse und die damit verbundene Unmoeglichkeit seiner gewuenschten Sitzposition hinwies wurde er sogleich laut und pochte auf sein „Recht“ die Lehne nach hinten zu machen. Zwar aenderte sein Ausraster nichts an meiner Koerpergroesse, verschaffte mir jedoch einen Sitzplatz in der Business Class.
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Morgen: Das Hochgebirge, ein nicht-gelaendegaengiger-Gelaendewagen und ein unerwartetes Wiedersehen.
Oktober 22, 2007 um 7:48 |
schon wieder beklaut? da hab ich ja richtig glück gehabt, dass mir keiner meine cds abgenommen hat auf dem rückflug!
bis bahald – freu mich! die schwester.