Mit Grauen hatte ich den Tag erwartet. – Nicht weil ich unheimlich sentimental bin…
… sondern weil ich mit Iberia zurück flog / fliegen musste. Da Iberia meiner Meinung nach die schlechteste Internationale Fluglinie auf diesem Planeten ist, graute es mir schon, als ich per Taxi am Flughafen EZE ankam. Dort verkürzte ich meine Wartezeit am Check-In Schalter unbewusst um geschätze 2 Stunden und stellte mich von der falschen Seite an.
Der Check-In Angestellte (wie ist die Job-Bezeichnung? Checkiner?) gab mir einen Platz in Reihe 49, also first in last out. Das gute an dem Platz war, dass in der Reihe vor mir kein Sitz war. Also nahezu grenzenlose Beinfreiheit. Ausserdem sass niemand neben mir, was auch angenehm war.
Das schlechte an dem Platz war, dass 2 Meter weiter die Toiletten waren und ich somit die ganze Nacht Action um mich rum hatte. Die Lösung lautete: Schlafbrille + Ohropax + dicke Kopfhörer. Hat zwar nur bedingt geholfen, aber besser als nichts. Die Sitze waren gewoht hart und 95% der Fusseln, welche in der ausgehändigten Decke hingen, kleben jetzt formschön an meiner Jeans.
In Madrid (Iberia Terminal) – Europas meistverspätetem Flughafen – fürchtete ich meinen Anschlussflieger verpasst zu haben, was sich jedoch aufgrund der Zeitumstellung als Fehlannahme herausstellte. Gemerkt hab ich das allerdings erst, als ich schon durch den gesammten internationalen und nationalen Terminal gerannt war.
Dann zwängte ich mich mit dem Rest der Passagiere – diesmal ein Mischmasch aus Geschäftsreisenden auf Kostensparprogramm und Spätherbsturlauben, gepaart mit den „Iberia-hat-mein-Gepäck-in-Afrika-verloren-und-werde-jetzt-sterben“-Hysterikern – in einen Miniairbus der uns recht unkonfortabel aber pünktlichen in 2:40h nach Berlin brachte. Die größte Unverschämtheit ist, dass man auf diesen „kurzen“ Flügen das Essen bei Iberia (der schlechtesten Airline der Welt, hatte ichs schon erwähnt?) KAUFEN muss. Wenn das ein Billigflieger macht ist mir das egal. Iberia ist jedoch vieles aber eins nicht: billig.
Am Gepäckband wollte ich schon vorbei gehen, da ich nicht davon ausging, dass meine Klamotten es geschafft hatten. Zu meiner grossen Überraschung und wider Erwarten kam mein Kram dann aber doch und es war tatsächlich noch alles drin – sogar der Wein hat überlebt.
Jetzt kämpfe ich tapfer gegen das Jetlag und überlege, was ich mit dem Blog mache. Höchst bekommt er/es/sie (welches Geschlecht hat ein/e Blog) einen neuen Namen und ich werde weiterhin Kuriositäten aufschreiben, welche mir so auffallen.
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Keep reading!
Oktober 31, 2007 um 9:49 |
bei dem wein beziehst du aber nicht auf meine bingo-errungenschaft, oder!? naja, hauptsache die alfajores und alfajoritos sind nicht geknetscht, krümelig, oder ähnliches! feinstliebst! die schwestaa.